Wittich GmbH - Ein Familienunternehmen über Generationen in die Zukunft

1. Generation. Der Firmengründer Fritz Wittich

Im Jahre 1922 machte sich der damals 26 jährige Kaufmann aus Frankfurt am Main auf, um vom ostwestfälischen Bielefeld aus sein berufliches Glück zu suchen und gründete die Fichtel & Sachs Werksvertretung Fritz Wittich OHG. Sein Rüstzeug waren Pioniergeist, Beharrlichkeit, die Überzeugung seiner kaufmännischen Stärken und seine Begeisterung für neue Techniken.

Anfangs gehörten zu den damals überschaubaren Sortiment Sachs Kugellager, Zweiradteile und Kleinmotoren, die von namhaften heimischen Zweiradherstellern wie Miele, Rixe, Dürkopp oder Göricke um nur einige zu nennen, für die Produktion benötigt wurden.

Seinen preußischen Tugenden war es zu verdanken, das seine Kundschaft und damit auch die Fritz Wittich OHG ständig wuchs. Selbst die Kriegsjahre überstand die Firma, zwar nicht schadlos, da Teile des Firmengebäudes durch Bombenangriffe zerstört wurden.

Nach Kriegsende war der Wiederaufbau der Firma die Hauptaufgabe des Firmengründers. Gleichzeitig setzte die Entwicklung des Automobils neue Schwerpunkte im Unternehmen. Jetzt nahmen Autohauskunden wie Beresa, Kirstein & Sauer oder Rosier an Bedeutung stark zu.

 

2. Generation

Mit Sohn Wolfgang kam zu dieser Zeit frischer Wind in die Geschäftsleitung. Er war es der schnell erkannte, das die neuen Kunden aus dem Automobilbereich geänderte Anforderungen an ihre Lieferanten hatten. Um diese zu erfüllen, musste ein kundennahes Filialnetz geschaffen werden, um eine tägliche Auslieferung zu garantieren. Durch den Firmenanbau logistisch bestens aufgestellt, war es jetzt möglich das Sortiment um weitere exklusive Werksvertretungen zu erweitern. Das ständig wachsende Sortiment an Autoteilen erforderte eine sehr aufwendige Lagerverwaltung. Auch hier setzte Wolfgang Wittich einen Meilenstein in der Firmengeschichte und führte 1986 das EDV gesteuerte Warenwirtschaftssystem mit einer Onlineanbindung der Filialen ein.

 

3. Generation

Die Fritz Wittich GmbH wird mittlerweile in der dritten Generation weiter geführt: Wolfgangs Sohn Matthias trat bereits 1993 ins elterliche Unternehmen ein. Nach einer Groß- und Einzelhandelsausbildung samt berufsbegleitendem Studium zum Betriebswirt (VWA) wurde er 1998 zum Geschäftsführer berufen.

Er baute in den weiteren Jahren, ganz im Sinne seines Vaters, das Unternehmen mit den unterschiedlichsten Standbeinen weiter aus. So gab es zum Beispiel 2007 die Fusion der GS Werkstatteinrichtung und der Wittich Werkstattausrüstung (WWA) zur GS Wittich GmbH als Spezialist für Werkstatteinrichtungen. Das Familienunternehmen hat heute an 11 Standorten insgesamt 180 Mitarbeiter beschäftigt.

120.000 verschiedene Teile warten im Zentrallager. 6.000 Stammkunden werden bis zu 4x täglich angeliefert.

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